Schlagwort: Mappe

Portfolio-Präsentation in Bildredaktionen

5 Fragen an Arne Mayntz, Fotograf des Monats im November 2008, zum Thema Auftragsakquise in Magazin-Redaktionen.

Was bereitest du vor?

Pro Monat versuche ich maximal einen Termin zu planen und nehme mir viel Zeit, um meine Mappe für den potenziellen Kunden anzupassen. Nicht erst am Tag vor dem Gespräch, sondern über mehrere Tage verteilt. Schließlich gibt es nur einen ersten Eindruck.

Wie bekommst du den Termin?

Ich rufe so lange in der Bildredaktion an, bis ich die zuständige Person sprechen kann. Dann sendet man üblicherweise eine Email mit einem Link zu seiner Homepage. Wenn man nichts mehr hört, hat es ihnen wohl nicht gefallen oder es kam nicht mehr dazu, überhaupt danach zu schauen. Oder man bekommt eine Mail oder einen Anruf und verabredet sich.
Man darf nicht vergessen, dass die meisten Redaktionen im ständigen Stress arbeiten und man als Fotograf oftmals nach Zeit fragt, die einfach kaum vorhanden ist.

Wie läuft der Termin ab?

Man setzt sich hin, muss gegebenenfalls noch warten und schaut dann gemeinsam mit dem Gesprächspartner(in) durch die Mappe. Weiterlesen

Software-Update für Fotografen

Fotografen haben vielfach vergessen, dass sie die Kreativen sind und von sich aus optische Angebote machen sollten, statt stets nur auf Aufträge zu reagieren. Deshalb geht es hier nicht um die Software im Rechner, sondern um die im Kopf. Auch seine Fähigkeit, kreativ zu denken, muss man trainieren und updaten, um sie nicht im alltäglichen Stress zu verlieren.

Kreativ zu sein, bedeutet jedoch, Muße zu haben. Es ist nicht leicht, sich diese Muße zu verschaffen. Der Familienurlaub ist dazu denkbar ungeeignet. Es wäre sinnvoll, Ruhemomente in den Alltag zu integrieren, indem man die Musik abstellt und sich zum Entspannen auf den Boden legt. Oder ums Haus joggt. Wichtig ist, dabei seinen Gedanken nachhängen zu können und sich nicht unentwegt abzulenken. Manchmal reicht es vielleicht auch, so wie jetzt, daran erinnert zu werden, dass man den Beruf gewählt hat, weil man Ideen umsetzen wollte und neugierig auf die Welt war. Ich kann nur jedem Fotografen raten, nicht „zu experimentieren“ (anderes Wort für: mit der Ausrüstung zu spielen), sondern sich in seine Hohlkehle mit dem Gesicht zur weißen Wand zu setzen und zu überlegen, was er fotografieren würde, wenn er freie Wahl hätte – und es dann auch zu tun.

Übungen zur Auffrischung des kreativen Potenzials

Alle Fotografen, die so einsichtig sind, zu wissen, dass ihnen kreativer Input nicht schaden könnte, nehmen sich für die kommenden drei Monate fest vor: Weiterlesen