Schlagwort: Schlagwort hinzufügen

Robert Rutöd: Less is more

In seinem ersten Fotoband demonstriert der Wiener Fotograf Robert Rutöd ein breites Spektrum menschlichen Treibens: man sieht in Essig eingelegte Erinnerungen, hört Hundegebell aus offener Brust oder beobachtet wie im Rahmen einer Prozession religiöse und verkehrstechnische Symbolik verschmilzt. Und wie es sich für einen echten Wiener gehört, fehlt auch das Morbide nicht. Die Fotos stehen in der klassischen Tradition der Street Photography und zwingen zum genauen Hinsehen. Dem oberflächlichen Betrachter wird der schwarze Humor des Fotografen oftmals verborgen bleiben. Das Buch kostet 44 Euro, mit Print 99 Euro.

Less Is More, Fotografien von Robert Rutöd, Text von Christine Dobretsberger
Hardcover, 104 Seiten, 47 Farbabbildungen, Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, 22×22 cm, Oktober 2009, ISBN 978-3-8370-3549-0 www.rutoed.at

Ein Herz für Blogs

Stylespion Kai Müller sagt:

Am Freitag, den 16.10.09, veröffentlichen alle, die darauf Lust haben, einen Beitrag mit dem Titel “Ein ♥ für Blogs” in dem sie ihre lesenswerten deutschsprachigen Blogs vorstellen – das darf sollte dann auch mal über den eigenen Blogtellerrand hinausgehen.

Das ist DIE Gelegenheit, auf einige Seiten hinzuweisen, die ich zwar nicht täglich, aber doch hin und wieder frequentiere. Bildwerk3 von Marko Radloff ist unbedingt empfehlenswert, dito Kwerfeldein von Martin Gommel und, natürlich, Ulla Schmitz mit ihren Fotoinfo und diversen weiteren Webprojekten, die uns über alle nicht-technischen Aktivitäten der Fotofamilie auf dem Laufenden hält. Das Neueste aus der Fotoindustrie gucke ich bei Photoscala an. Ein Tipp für alle, die noch etwas lernen wollen, ist 5Lux, Blog der Fotoingenieurin Ulrike Häßler.

Jetzt jenseits des Tellerrandes! Über den neuesten Designkrams informiert mich Stilsucht. Aktuelles aus der Medienbranche lasse ich mir von Kress zuzwitschern. Eine meiner  Lieblingsseiten ist MyFonts, wann immer ich mich mit Typographie befasse. In die Typoecke gehört auch der twitternde GutenbergBlog, der sich als unabhängiger Weblog für die Druck- und Medienindustrie bezeichnet. Auch nett: Designer in Action. Soweit deutsche Blogs, die ich, eher mehr als minder, beruflich im Auge behalte. Blogs, die ich nutze, um mich selbst von der Arbeit abzuhalten, gibt es auch:

In der kulinarischen Ecke habe ich gerade erst Nachgesalzen entdeckt, da bloggen die Köche Vincent Klink, Karl-Josef Fuchs und Holger Stromberg unterm „Zeit“-Logo. Bei den deutschen Mode-Blogs erscheint LesMads auf meinem Twitter-Schirm, aber eigentlich nur, weil ich ich mich wundere, dass die von Burda finanziert werden. Ein Volontariatsplatz in einer Redaktion zum Schreiben lernen wäre doch sicher mal frei, oder? Apropos professionell schreiben: Wieso hat mir eigentlich niemand gezwitschert, dass Danijela Pilic wieder bloggt? Glam Slam wird ab jetzt mein Entspannungs-Blog Nr. 1. Das war:
ein-herz-fuer-blogs