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Software-Update für Fotografen

Fotografen haben vielfach vergessen, dass sie die Kreativen sind und von sich aus optische Angebote machen sollten, statt stets nur auf Aufträge zu reagieren. Deshalb geht es hier nicht um die Software im Rechner, sondern um die im Kopf. Auch seine Fähigkeit, kreativ zu denken, muss man trainieren und updaten, um sie nicht im alltäglichen Stress zu verlieren.

Kreativ zu sein, bedeutet jedoch, Muße zu haben. Es ist nicht leicht, sich diese Muße zu verschaffen. Der Familienurlaub ist dazu denkbar ungeeignet. Es wäre sinnvoll, Ruhemomente in den Alltag zu integrieren, indem man die Musik abstellt und sich zum Entspannen auf den Boden legt. Oder ums Haus joggt. Wichtig ist, dabei seinen Gedanken nachhängen zu können und sich nicht unentwegt abzulenken. Manchmal reicht es vielleicht auch, so wie jetzt, daran erinnert zu werden, dass man den Beruf gewählt hat, weil man Ideen umsetzen wollte und neugierig auf die Welt war. Ich kann nur jedem Fotografen raten, nicht „zu experimentieren“ (anderes Wort für: mit der Ausrüstung zu spielen), sondern sich in seine Hohlkehle mit dem Gesicht zur weißen Wand zu setzen und zu überlegen, was er fotografieren würde, wenn er freie Wahl hätte – und es dann auch zu tun.

Übungen zur Auffrischung des kreativen Potenzials

Alle Fotografen, die so einsichtig sind, zu wissen, dass ihnen kreativer Input nicht schaden könnte, nehmen sich für die kommenden drei Monate fest vor: Weiterlesen